Vilma Lehrmann-Amschler:
Marder, Eichhörnchen und Fuchs

Vilma Lehrmann-Amschler: Marder, Eichhörnchen und Fuchs (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Vilma Lehrmann-Amschler: Marder, Eichhörnchen und Fuchs
(1960, Keramik, dreiteilig)
Grellkamp 50 / Ermlandweg 21 / Ermlandweg 13a-h, 22415 Hamburg (Langenhorn)

Beschreibung

Im Verlauf des Ermlandwegs befinden sich an mehreren Gebäuden keramische Reliefs von Vilma Lehrmann-Amschler. Zu sehen sind ein Fuchs, ein Eichhörnchen und ein Marder. Die Reliefs befinden sich jeweils an den Giebelwänden der Wohnblöcke und dienten offenbar als Wegmarken zur Orientierung im Wohngebiet. Die Darstellungen sind leicht stilisiert und auf Fernsicht hin reduziert.

Text: jp

Person

Vilma Lehrmann-Amschler
Vilma Lehrmann-Amschler wurde als Wilhelmine Lehrmann am 25. Juli 1910 in Vršac (Werschetz, heute in Serbien) geboren. 1928–30 studierte sie an der Kunstgewerbeschule in Graz und setze dies 1934–40 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Ludwig Gies, Waldemar Raemisch und Prof. Grösser fort. Nach dem Krieg heiratete sie 1946 den Maler und Grafiker Alfred Amschler, lebte in Hamburg-Rissen und später in Wedel. In der Zeit ab 1948 schufen sie dann im Rahmen von „Kunst am Bau“ mehr als 40 figürliche und abstrakte Arbeiten im Entwurf in Holz, Stein, Keramik und Metall für die Stadt Hamburg und viele weitere für die Hansestadt Lübeck. Vilma Lehrmann-Amschler starb am 23. Dezember 1989 in Wedel. Aus ihrem Nachlass wurde 1995 die „Amschlerstiftung“ zur Förderung von Kulturprojekten begründet.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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