Erich Lethgau:
Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle

Erich Lethgau: Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Erich Lethgau: Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle (2016, Gusseisen)
Zeughaus am Dom, Parade 10-12, 23552 Lübeck

Beschreibung

Dreißig Jahre nach der Einweihung des Mahnmals für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am Lübecker Zeughaus erfolgt die Einweihung einer zweiten Gedenktafel. Wieder gestaltet der Bildhauer Erich Lethgau die Tafel aus Gusseisen. Sie ist den homosexuellen Menschen gewidmet, die vom Staat verfolgt wurden, und trägt die schlichte Inschrift: „In Erinnerung an die Menschen, die aufgrund ihrer homosexuellen Identität im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden“. Während der Text in Großbuchstaben linksbündig gesetzt ist, läuft die Gedenktafel auf der rechten Seite unregelmäßig aus.

Künstler/in

Erich Lethgau wurde 1940 in Danzig geboren. Er wuchs in Lübeck auf, studierte 1962–1966 in Hamburg an der Hochschule für Bildende Künste und an der Universität. Seit 1977 ist er freischaffend tätig und hat sich an zahlreichen öffentlichen Projekten beteiligt. Er lebt und arbeitet in Stuben bei Bad Oldesloe.

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Galerie

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