Georg Engst:
Formenspiele I

Georg Engst: Formenspiele I (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Georg Engst: Formenspiele I
(1970, Aluminiumblech, eloxiert, 600 x 300 x 100 cm)
Schweidnitzer Straße 2, 22945 Hamburg (Jenfeld)

Beschreibung

Als Kunst am Bau für die Wohnungsgesellschaft SAGA gestaltete Georg Engst zwei große, aufeinander abgestimmte Wandplastigen aus Aluminiumblech. Die sechs Meter hohe Plastik Formenspiele I war ursprünglich an der Fassade der Schweidnitzer Straße 2 montiert, steht nach erfolgter Fassadensanierung nun jedoch vor dem Gebäude. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindet sich das 15 Meter hohe Gegenstück Formenspiele II. Es handelt sich um eine Komposition von Variationen in geometrischer Formensprache. In zwei übereinander stehenden Feldern sind verschiedene zylindrische und konische Elemente über- und nebeneinander gestellt, sodass eine lebhafte und spielerische Wirkung entsteht. Das matt glänzende Material sorgt für eine interessante Verteilung von Licht und Schatten.

Text: jp

Person

Georg Engst
Georg Engst wurde 1930 in Hamburg geboren und absolvierte dort eine Holz- und Steinbildhauerlehre bei Otto Wessel und ein Praktikum in der Tischlerei des Vaters. Nach einem begonnenen Theologiestudium studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Anton Hiller und an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Edwin Scharff. Seit 1967 arbeitete er in Jersbek bei Bargteheide, bevorzugt in Bronze, Holz, Stein und Edelstahl. Seine Arbeiten im öffentlichen Raum finden sich im In- und Ausland, vor allem in Hamburg und Schleswig-Holstein. Im Frühjahr 2020 löste Georg Engst anlässlich seines 90. Geburtstags sein Atelier auf.

Text: hws

Galerie

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