Gerhard Brandes:
Ballspielende Kinder

Gerhard Brandes: Ballspielende Kinder (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Gerhard Brandes: Ballspielende Kinder (Kupfer, 1974)
Ueckerstraße 50, 22547 Hamburg (Lurup)

Beschreibung

Eine muntere und unbeschwerte Gruppe von spielenden Kindern tummelt sich auf der Rasenfläche im beschaulichen Wohngebiet. Die Bronzeplastik von Gerhard Brandes zeigt vier kleinere Kinder, die ein größeres umringen. Während das große Kind (oder ein Erwachsener?) mit beiden Armen einen Ball hoch in die Luft reckt, strecken sich die vier kleineren, um in die Nähe des Balls zu kommen. Das Arrangement der Gruppe ist bestens ausbalanciert – in der Mitte die große Figur, ringsum die kleineren, allesamt mit erhobenen Armen und wehenden Kleidern. Das anmutige „Ballett“ der Kinder entfaltet eine fast abstrakte Wirkung, so sehr steht die kunstvolle Ordnung im Mittelpunkt.

Künstler/in

Gerhard Brandes wurde am 7. Juli 1923 in Frankfurt an der Oder geboren. Nach dem Studium ab 1943 an der Kunsthochschule in Berlin bei Wilhelm Gerstel und Wien studierte er 1945–49 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg in der Bildhauerklasse von Edwin Scharff und Gerhard Marcks. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ließ er sich dann in Hamburg-Blankenese nieder. Seit 1950 war er als freischaffender Künstler tätig. Bereits in den frühen 1960er Jahren schuf er u.a. eine große Zahl von Bronze- und Kupfer-Skulpturen, anfangs mit einzelnen Menschen (später auch Tierfiguren) im Alltagsumfeld, später auch Gruppenkonfigurationen, zur Aufstellung im öffentlichen Raum in Hamburg und Schleswig-Holstein. 1976 erhielt er einen Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg und war Mitglied des Berufsverbandes der Bildenden Künstler. Gerhard Brandes starb am 10. Juli 2013 in Hamburg Groß-Flottbek.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)