Gerhard Brandes:
Rummelpott

Gerhard Brandes: Rummelpott (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Gerhard Brandes: Rummelpott (1992/93, Bronze)
Haidlandsring 22, 22175 Hamburg (Bramfeld)

Beschreibung

Die fröhliche Kindergruppe von Gerhard Brandes im Haidlandsring erinnert an das traditionelle Rummelpottlaufen, bei dem Kinder am Silvesterabend geschminkt und verkleidet von Tür zu Tür laufen und dort Lieder singen und Reime aufsagen. Auch die drei bronzenen Kinder sind mit Hüten, Masken und Gerätschaften zum Krachmachen unterwegs. Die Gruppe steht auf einem gestuften Sockel mitten im Wohngebiet und strahlt viel Lebensfreude aus. Die Kinder sind so lebensnah gestaltet, dass man das Tröten und Schlagen fast zu hören meint.

Text: jp

Person

Gerhard Brandes
Gerhard Brandes wurde am 7. Juli 1923 in Frankfurt an der Oder geboren. Nach dem Studium ab 1943 an der Kunsthochschule in Berlin bei Wilhelm Gerstel und in Wien studierte er 1945–49 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg in der Bildhauerklasse von Edwin Scharff und Gerhard Marcks. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ließ er sich dann in Hamburg-Blankenese nieder. Seit 1950 war er als freischaffender Künstler tätig. Bereits in den frühen 1960er Jahren schuf er u.a. eine große Zahl von Bronze- und Kupfer-Skulpturen, anfangs mit einzelnen Menschen (später auch Tierfiguren) im Alltagsumfeld, später auch Gruppenkonfigurationen, zur Aufstellung im öffentlichen Raum in Hamburg und Schleswig-Holstein. 1976 erhielt er einen Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg und war Mitglied des Berufsverbandes der Bildenden Künstler. Gerhard Brandes starb am 10. Juli 2013 in Hamburg Groß-Flottbek.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Text: hws

Galerie

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