Hans Kock:
Glockenturm St. Jürgen-Zachäus

Hans Kock: Glockenturm St. Jürgen-Zachäus (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Hans Kock: Glockenturm (1969-1978)
Ev. Kirche St. Jürgen-Zachäus, Käkenflur 22a, 22417 Hamburg (Langenhorn)

Beschreibung

Die Zachäuskirche und das Gemeindezentrum am Käkenflur in Langenhorn wurden am 11. November 1973 eingeweiht. Das vom Architekten Friedhelm Grundmann in Zusammenarbeiten mit dem Bildhauer Hans Kock errichtete Bauwerk gehört damit zu Hamburgs jüngsten Kirchenbauten. Hans Kock gestaltete den Innen- und Außenbereich, so etwa das große Farbfenster, den Altar, das Außenkreuz und den markanten Glockenturm. Der Glockenträger neben dem Eingang ist eine fantasievolle Konstruktion in stereometrisch-organischer Bildsprache. Sie ist bestimmt durch einen harmonischen Wechsel  von Geraden und Rundungen, von konvex oder konkav gewölbten sowie ebenen Flächen.

Weitere Informationen (extern): Website der Kirchengemeinde

Künstler:in

Hans Kock wurde am 27. Dezember 1920 in Kiel geboren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges studierte er in Braunschweig zunächst Architektur, wechselte dann zur Bildhauerei. An der Landeskunstschule in Hamburg wurde er Meisterschüler und später Mitarbeiter von Gerhard Marcks. Ab 1953 war Hans Kock als freischaffender Künstler in Hamburg und auf Gut Seekamp in Kiel tätig. Er erhielt 1962 den Villa-Romana-Preis und nahm unter anderem an der documenta III (1964) in Kassel und den Weltausstellungen in Montréal (1967) und Osaka (1970) teil. 1972 erhielt er den Kunstpreis des Landes Schleswig Holstein. Gemeinsam mit seiner Frau baute er ab 1990 Gut Seekamp zu einem Skulpturenpark und Kunstraum aus. 2004 war er Kulturpreisträger der Landeshauptstadt Kiel. Am 10. September 2007 starb Hans Kock in Kiel.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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