Hans-Peter Feddersen:
Hockender Affe

Hans-Peter Feddersen: Hockender Affe, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Hans-Peter Feddersen: Hockender Affe (Muschelkalk, ca. 1955)
Stadtpark, Rosengärten, 22303 Hamburg (Winterhude)

Beschreibung

Bei den Rosengärten im Hamburger Stadtpark hockt ganz ruhig und entspannt ein kleiner Affe auf einer Stele unter den Bäumen. Die Skulptur aus Muschelkalk präsentiert das Tier in einer reduzierten und leicht stilisierten Form mit betonten Rundungen, die dem dargestellten Körper eine große Klarheit geben. Wie bei einer Skizze genügen dem Bildhauer Hans-Peter Feddersen wenige Linien, um das Wesen zu erfassen und fast grafisch vorzustellen. Der Körper ist eng zusammengezogen, Arme und Beine sind eng am Rumpf gehalten. Zusammen mit dem leicht nach oben geneigten Kopf strahlt der Affe so eine meditative Ruhe aus, die auf die Spaziergänger im Park ausstrahlt.

Künstler/in

Hans Peter Feddersen wurde am 7. April 1905 in Kiebitzreihe bei Hamburg geboren. Nach dem Schulbesuch in Bergedorf und Hamburg machte er eine Bildhauerlehre um danach an der Hochschule für Bildende Künste, zuletzt als Meisterschüler von Richard Luksch, zu studieren. Nach dem Krieg war er ab 1946 Mitbegründer des Baukreises in Hamburg und zog später nach Hilden bei Düsseldorf, um dort Bildhauerkurse des dortigen Baukreises, der nach Auflösung 1953 in der Volkshochschule Hilden aufging, zu leiten. 1979 war er Mitbegründer des Vereins Haus Hildener Künstler e. V. und später Mitglied des Hamburger Kunstvereins. Sein Stil ist bestimmt durch glatte Flächen und Formen sowie klare Rundungen und Vereinfachungen. Waren seine frühen Arbeiten u. a. mit Tierdarstellungen noch gegenständlich, schuf er später strengere Arbeiten bis hin zu abstrakten Werken in Form von Kleinplastiken sowie zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum. Hans Peter Feddersen starb am 7. August 1998 in Hilden.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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