Jörg Möller:
Windspiel

Jörg Möller: Windspiel (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Jörg Möller: Windspiel (1974, Metallröhren)
Lenzsiedlung, Spielplatz, Julius-Vosseler-Straße 126–136, 22527 Hamburg (Lokstedt)

Beschreibung

Der große Innenhof der Lenzsiedlung ist mit viel Grün und vielen Begegnungs- und Spielflächen als Treffpunkt der Bewohnerinnen und Bewohner gestaltet. Zwischen den Bäumen steht auch ein kinetisches Objekt von Jörg Möller. Durch die hohen Bäume ist es inzwischen leider stark eingewachsen und wird seiner gedachten Funktion so kaum noch gerecht. Es ist nach klaren und reduzierten Regeln konstruiert und besteht aus mehreren aneinandergefügten Metallröhren verschiedener Größe. Es zeichnet damit eine nach oben ansteigende Bewegung nach und wirkt leicht und filigran.

Text: jp

Person

Jörg Möller
Jörg Möller wurde 1934 in Cobstädt, Thürigen geboren. Seit 1952 lebt er in Hamburg. Bis 1961 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste und der Universität Hamburg. Anschließend war er Mitbegründer des Studienateliers von Prof. Karl Kaschak, dessen Assistent er 1965 wurde. 1967–95 hatte er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg im Fachbereich Freie Kunst und Grund­lagen von Gestaltungsprozessen. 1970–74 war er Mitglied der Künstlergruppe Tandem. Ab 1965 gab er die Malerei auf und wandte sich einer experimentellen Kunst zu und unterstützte Initiativen zur Überwindung sozialer und ökologischer Notstände. Er fertigte auch mehrere Spielobjekte und kinetische Objekte für Schulen und öffentliche Räume in Hamburg.

Text: jp

Galerie

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