Jörn Pfab: Quadrolog

Jörn Pfab: Quadrolog, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Jörn Pfab: Quadrolog (Metall, 1980–1981).
Skulpturenpark Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig.

Beschreibung

Die Stahlplastik „Quadrolog“ des Bildhauers Jörn Pfab besteht zwei kontrastierenden Materialien: unten bräunlich-rot leuchtender Cortenstahl mit spröder Oberfläche und oben matt glänzender, legierter Edelstahl. Die Kontraste zeigen sich auch in der Form. Während der Sockel streng, klar und zurückhaltend gestaltet ist, breitet sich darüber eine ausladende Form in den Raum aus. Die Figur erinnert zwar an pflanzliche Formen, doch eigentlich bildet sie nichts ab. Beide Formen sind nach klaren geometrischen Regeln konstruiert und damit eher dem Geist des Künstlers als einem direkten Vorbild aus der Natur entsprungen.

Künstler

Jörn Pfab wurde am 6. März 1925 in Hamburg geboren. Nach der Schule wurde er 1944 Steinmetzgeselle. 1946–1952 studierte er Bildhauerei an der Landeskunstschule Hamburg bei Edwin Scharff und bezog anschließend in Hamburg ein eigenes Atelier. In den 1960er Jahren begann er, abstrakte Stahlplastiken zu konstruieren und wurde Vertreter der stereometrischen Kunst, die auf mathematischen und naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten beruht. Am 14. September 1986 starb Jörn Pfab in Hamburg.

Galerie

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