Ludwig Kunstmann:
Eisbär

Ludwig Kunstmann: Eisbär, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Ludwig Kunstmann: Eisbär (Tuffstein, 1935)
Stadtpark, Schiffeteich, 22303 Hamburg (Winterhude)

Beschreibung

Im Jahr 1935 eröffnet am Rand der Hamburger Innenstadt die Niederdeutsche Gartenschau „Planten un Blomen“ auf dem Gelände der aufgegebenen Dammtorfriedhöfe und des ehemaligen Hamburger Zoos. Vier Hamburger Bildhauer erstellen aus Tuffstein vier Tierskulpturen, die an den einstigen Zoo erinnern sollen und rund um das Große Becken mit dem Gladiolengarten aufgestellt sind. Einige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden zwei der vier Tiere in den Stadtpark verlegt, jeweils ein Eisbär von Hans Martin Ruwoldt und von Ludwig Kunstmann. Der Eisbär von Ludwig Kunstmann findet seinen neuen Standort am Naturbad des Stadtparksees.

Künstler/in

Ludwig Kunstmann wurde am 9. Dezember 1877 in Regensburg geboren. Er machte 1890–1894 eine Lehre zum Holz- und Steinbildhauer in Regensburg und studierte an der Kunstakademie Stuttgart. Nach ausführlichen Studienreisen durch Deutschland und Nordeuropa siedelte er sich 1910 in Hamburg an. Dort wurde er in den 1920er Jahren zu einem bekannten Künstler mit einer Vielzahl von Bauplastiken bzw. Kunst im öffentlichen Raum (u.a. Pferd am Thaliahof, Eisbär im Hamburger Stadtpark, Der goldene Hammer am Sprinkenhof, Elefant am Brahms Kontor). Er zählte zu den Gründungsmitgliedern der Hamburgischen Sezession (1919), trat aber bereits 1920 nach internen Streitigkeiten zusammen mit weiteren Kollegen wieder aus. Er war Mitglied im Hamburger Künstlerverein von 1832. Ludwig Kunstmann starb am 27. März 1961 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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