Ursula Hanke-Förster:
Balanceakt

Ursula Hanke-Förster: Balanceakt (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Ursula Hanke-Förster: Balanceakt (1967, Bronze)
Brügmanngarten, Am Brügmanngarten, 23570 Lübeck

Beschreibung

Im Brügmanngarten neben dem Hotel Maritim steht auf einem kleinen Sockel die Bronzeplastik Balanceakt. Ursula Hanke-Förster ordnet sieben Personen in einer waghalsigen und stilisierten Form an, sodass sie gemeinsam eine aufsteigende Figur bilden. Die beiden unteren Figuren haben festen Stand, die übrigen werden von ihnen in der Luft gehalten. Der so entstehende „Körper“ hat eine bogenförmige Silhouette und erinnert damit an ein geblähtes Segel. Die Künstlerin löst sich mit ihrer Darstellung vom direkten Abbild und präsentiert ihre Idee von der Kraft des Zusammenhalts, die Grenzen überwindet – auch jene der Schwerkraft.

Künstler:in

Ursula Hanke-Förster, geborene Förster, wurde am 8. April 1924 in Berlin geboren. Sie studierte Malerei und Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Max Kaus, Gustav Seitz und Renée Sintenis, deren Meisterschülerin sie war. 1954 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Berlin. 1959 bis 2001 stellte sie in Einzel- und Gruppenausstellungen in New York, Mexiko, Südamerika sowie vielen verschiedenen Städten in Deutschland aus. Ihre Arbeiten finden sich zudem im öffentlichen Raum und Kunst am Bau in Berlin und vielen anderen Städten in Deutschland. Studienreisen führten die Bildhauerin und Grafikerin nach Spanien, Italien, Schweiz und Paris. 2007 vermachte sie ihre Skulpturen und Grafiken der Universität der Künste Berlin. Zusammen mit ihrem Mann gründete sie eine Stiftung, die 2009 erstmals einen Preis zur Förderung der Bildhauerei auslobte. Ursula Hanke-Förster verstarb am 22. November 2013 in Berlin.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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