Vilma Lehrmann-Amschler:
Pflanzenmotiv

Vilma Lehrmann-Amschler: Pflanzenmotiv (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Vilma Lehrmann-Amschler: Pflanzenmotiv (1969, Bronze)
Julius-Brecht-Straße, 22609 Hamburg (Osdorf)

Beschreibung

Vilma Lehrmann-Amschlers abstrakte Großplastik an der Rückseite des Elbe-Einkaufszentrums muss sich gegen wild wuchernde Pflanzen behaupten. Der Wirkung der Plastik tut dies keinen Abbruch, denn so wird der Eindruck unterstützt, es sei selbst eine gewachsene Form. Der schwere Sockel ist verdeckt, und die Verästelung des Kunstwerks spiegelt sich im Bewuchs der Grünanlage. Das lebhaft gegliederte Werk lädt dazu ein, es beim Herumgehen zu erkunden, da durch die ständig wechselnden Überlagerungen stets neue Perspektiven entstehen.

Künstler/in

Vilma Lehrmann-Amschler wurde als Wilhelmine Lehrmann am 25. Juli 1910 in Vršac (Werschetz, ehemaliges Jugoslawien) geboren. 1928–30 studierte sie an der Kunstgewerbeschule in Graz und setze dies 1934–40 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Ludwig Gies, Waldemar Raemisch und Prof. Grösser fort. Nach dem Krieg heiratete sie 1946 den Maler und Grafiker Alfred Amschler, lebte in Hamburg-Rissen und später in Wedel. In der Zeit ab 1948 schufen sie dann im Rahmen von „Kunst am Bau“ mehr als 40 figürliche und abstrakte Arbeiten im Entwurf in Holz, Stein, Keramik und Metall für die Stadt Hamburg und viele weitere für die Hansestadt Lübeck. Vilma Lehrmann-Amschler starb am 23. Dezember 1989 in Wedel. Aus ihrem Nachlass wurde 1995 die „Amschlerstiftung“ zur Förderung von Kulturprojekten begründet.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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