Werner Michaelis:
Gefüge

Werner Michaelis: Gefüge (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Werner Michaelis: Gefüge (1965, Kalkstein)
Ortsamt, Garstedter Weg 13, 22453 Hamburg (Niendorf)

Beschreibung

Vor dem Ortsamt in Niendorf steht das Gefüge von Werner Michaelis. Die wandartige Skulptur steht aufrecht neben dem Eingang und zeigt ein lebhaft gegliedertes Relief in freier Formensprache. Runde und eckige Teilformen überziehen den Stein, wodurch auch interessante Licht- und Schattenbereiche entstehen. An zwei Stellen ist die Wand geöffnet und lässt den Durchblick zu. Das Objekt stellt das Formenspiel in den Mittelpunkt und verzichtet auf alle narrativen Elemente und Bezüge – es genügt sich selbst.

Text: jp

Person

Werner Michaelis
Werner Michaelis wurde am 10. Februar 1907 in Züllchow bei Stettin geboren. Seit 1911 in Hamburg, machte er 1931–34 ein Studium zum Bildhauer an der Kunstgewerbeschule Altona, nachdem er schon vorher als Wandmaler aktiv war. Mit einem Stipendium der Amsinck-Stiftung (Förderung Hamburger Künstler) nahm er 1934–37 ein Studium an der Hansischen Hochschule für Künste in Hamburg bei Johann Michael Bossard auf, wo er 1940 nochmals eine Fortbildung für Großplastiken erfuhr. 1937/38 studierte er an der Kunst-Akademie in München und Berlin und machte sich, während er 1948–56 in Hamburg-Rahlstedt wohnte, selbstständig. Er wurde Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Hamburg. Figürliche aber auch große abstrakte Auftragsarbeiten und Werke für den öffentlichen Raum in Hamburg gehörten zu seinem Repertoire. Werner Michaelis starb 1989 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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