Hans Martin Ruwoldt:
Eisbär

Hans Martin Ruwoldt: Eisbär, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2018)

Daten zum Werk

Hans Martin Ruwoldt: Eisbär (Tuffstein, 1935)
Stadtpark, Südring, 22303 Hamburg (Winterhude)

Beschreibung

Besucher des Hamburger Stadtparks treffen gleich an zwei Stellen auf Eisbären. Östlich vom Naturbad steht die Skulptur des Bildhauers Ludwig Kunstmann, während am Eingang vom Südring aus die Skulptur von Hans Martin Ruwoldt ihren Platz gefunden hat. Beide Skulpturen werden erst nach dem Zweiten Weltkrieg zum Stadtpark umgesiedelt, als sie ihren ursprünglichen Ort in „Planten un Blomen“ verlassen müssen. Dort wurden sie 1935 gemeinsam mit zwei weiteren Tierfiguren zur Niederdeutschen Gartenschau aufgestellt und erinnerten an den einstigen Zoo, der sich ursprünglich an dieser Stelle befand.

Künstler/in

Hans Martin Ruwoldt wurde am 15. Februar 1891 in Hamburg geboren. 1906–1909 machte er eine Bildhauerlehre in Rostock. 1911–1914 studierte er an der Kunstgewerbeschule Hamburg in der Bildhauerklasse von Martin Luksch. Ab 1922 arbeitete er im eigenen Atelier in Hamburg und führte zahlreiche Aufträge für Hamburger Bauten und Anlagen aus. 1928 trat er in die Hamburger Secession ein. Während der Zeit des Dritten Reiches wurden seine abstrakten Werke nicht mehr geduldet, so dass er in dieser Zeit seine Auftragsskulpturen vorwiegend gegenständlich gestaltete. Raubtiere wie Panther, Tiger und Adler waren häufige Motive. In der Nachkriegszeit war er 1955–1959 Leiter der Bildhauerklasse an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Hans Martin Ruwoldt starb am 18. Oktober 1969 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)