Helmut Schmidt-Pilger:
Grabmal Wiemers

Helmut Schmidt-Pilger: Grabmal Wiemers (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Helmut Schmidt-Pilger: Grabmal Wiemers (1959, Sandstein)
Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg (Ohlsdorf)

Beschreibung

Das Grabmal Wiemers auf dem Friedhof Ohlsdorf, gestaltet von Helmut Schmidt-Pilger, stellt nicht den Menschen in den Mittelpunkt, sondern die Heimat – die Hansestadt Hamburg. Als grafisches Relief sind auf dem unregelmäßig geschnittenen Stein die markanten Umrisse von Hamburger Bauwerken mitsamt der am unteren Rand fließenden Elbe zu sehen, stilisiert und eng gruppiert.

Künstler/in

Helmut Schmidt-Pilger wurde 1928 in Berlin-Friedenau geboren. Nach einer landwirtschaftlichen Lehre nahm er 1945–1946 Kurse an der Kunstakademie Berlin und besuchte anschließend Zeichnen- und Grafikkurse an der Gewerbeschule Lörrach und Basel bis 1948. Nach Lehrzeiten als Steinbildhauer in Basel und seiner Gesellenzeit in der Schweiz und Deutschland, nahm er 1955 das Studium an der Staatlichen Meisterschule für Steinbildhauerei und Steinmetze in Freiburg auf. Nach einem weiteren Studium an der Kunstakademie legte er 1959 seine Meisterprüfung als Steinbildhauer ab. Er war Mitglied und Mitbegründer der Union Bildender Künstler in Baden e.V. Neben Aufträgen im öffentlichen Raum stellte er seine Arbeiten in Süddeutschland oder auch in Bonn aus.

Galerie

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