Maria Pirwitz:
Segelmotiv

Maria Pirwitz: Segelmotiv (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Maria Pirwitz: Segelmotiv (1963, Bronze)
Berliner Platz, Hohenhorstpark, 22045 Hamburg (Jenfeld)

Beschreibung

Auf einer Backsteinmauer im Hohenhorstpark findet man eine abstrakte Plastik von Maria Pirwitz, in der sie die Formensprache von großen Segelschiffen aufgreift. Segel, Masten, Seile und Rumpf erinnern an prächtige, historische Schiffe, doch ist die Anordnung hier frei und spielerisch variiert. So löst sich die Darstellung vom direkten Abbild zugunsten einer eigenständigen Figur, die einen sehr lebhaften und dynamischen Eindruck macht.

Text: jp

Person

Maria Pirwitz
Maria Pirwitz wurde am 29. April 1926 in Hamburg geboren. Ihr 1944 begonnenes Studium der Malerei an der Karlsruher Kunstakademie setzte sie, nach Unterbrechung durch den Krieg, 1946–1948 mit einem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie fort. 1948 wechselte sie in den Studienbereich Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart und dann 1948–1950 zur Landeskunstschule der Hansestadt Hamburg. Hier sammelte sie, parallel zum Studium in der Bildhauerklasse von Edwin Scharff, Praxiserfahrung in einem Hamburger Steinmetzbetrieb. Ab 1953 war sie als Bildhauerin mit eigenen Atelier in Hamburg tätig. Nach Studienreisen nach Mexico und Frankreich (1960–1962) war sie ab 1963 als freischaffende Bildhauerin tätig und fertigte figürliche Arbeiten oder auch komplette Altäre aus Stein, die anschließend in Bronze gegossen wurden. Sie gewann 1979 einen Wettbewerb für ein Brahms-Denkmal in Hamburg, stellte dann 1981 zum letzten Male aus. Sie starb 1984 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)