Rudolf Küchler:
Grabmal Rode

Rudolf Küchler: Grabmal Rode (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Rudolf Küchler: Grabmal Rode (1916, Sandstein, Bronze, Höhe 68 cm)
Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg (Ohlsdorf)

Beschreibung

An der Mittelachse des Friedhofs Ohlsdorf wurde museal der Grabstein Rode aufgestellt, den ein Bronzemedaillon von Rudolf Küchler ziert. Die Gedenkplatte wurde 1998 von der ehemaligen Familengrabstätte Rode (das sogenannte Löwengrab) an den neuen Standort gebracht. Das Medaillon, welches auch als Münze erstellt wurde, zeigt in seitlicher Ansicht die Köpfe eines Soldaten und eines Pferdes und erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Der Sohn der Familie Bove-Rode fiel 1914 in Polen, ihm ist das Gedicht „Am Grabe in Polen“ gewidmet, welches in den Stein graviert ist:

Das letzte Lied hat ausgeklungen
Das Dir der Steppenwind hat gesungen
Und lind und sacht
Hat Dir der Schnee Dein Bett gemacht
Und Dich in tiefste Ruh gewiegt
Mein Kamerad nun magst Du träumen
Wie unter den verschneiten Bäumen
So fern und weit
Zur Weihnachtszeit
Dein Elternhaus in Frieden liegt.

Text: jp

Person

Rudolf Küchler
Rudolf Küchler wurde am 20. September 1867 in Wien geboren. 1883-90 studierte er Bildhauerei an der Wiener Kunstakademie. Anschließend war er in Berlin tätig. Er fertigte u.a. Bauplastiken, Skulpturen sowie Münzen und Medaillen. Rudolf Küchler starb am 26. Januar 1946 in Berlin.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: jp

Galerie

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