Claudia Guderian:
Totenmasken

Claudia Guderian: Totenmasken (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Claudia Guderian: Totenmasken (2021, Bronze, Beton)
Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg (Ohlsdorf)

Beschreibung

Das Mahnmal für die Opfer des Bombenkriegs auf dem Friedhof Ohlsdorf wurde 2021 durch ein Werk von Claudia Guderian ergänzt. Während im Hintergrund die Figurengruppe von Gerhard Marcks zu sehen ist, stehen im Vordergrund seitlich neben dem schmiedeeisernen Portal sieben Betonstelen, die mit bronzenen Totenmasken versehen sind. Die Masken zeigen die zur Maske erstarrten Gesichter der Angehörigen verschiedener Altersgruppen und stehen damit symbolisch für die gesichtslosen Opfer der Bombenangriffe, die im Massengrab am Ort des Mahnmals bestattet sind.

Text: jp

Person

Claudia Guderian
Dr. Claudia Guderian wurde am 4. März 1952 in Bremen geboren. Nach ihrem Abitur in Kassel studierte sie 1970-80 Anglistik, Slawistik, Politologie, Soziologie, Psychologie, Philosophie und Pädagogik an der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen. 1977 machte sie den Magister Artium in Politikwissenschaft, 1982 das 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Seit 1984 ist sie als Freie Autorin für Hörfunk, Fernsehen, Tageszeitungen, Verlage tätig. 1997-2000 studierte sie Psychologie an Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie 2004 mit magna cum laude promovierte. Seit 2002 ist sie im Vorstand im Verband deutscher Schriftsteller (VS), Hamburg. Seit 2007 ist sie Studienrätin an der Irena-Sendler-Schule, Hamburg-Sasel. Seit 2009 erlernte sie den Bronzeguss u.a. bei Michael Wittkamp in Elmenhorst und ist seitdem auch in eigener Werkstätt tätig. Claudia Guderian lebt und arbeitet in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Text: jp

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)